Sand in Taufers blickt nach vorne

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Gemeinde startet Zukunftsprozess „Sand in Taufers 2035“


Mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal hat Sand in Taufers am 20. November den Zukunftsprozess „Sand in Taufers 2035“ eingeleitet. Die große Beteiligung der Bevölkerung machte bereits am ersten Abend deutlich, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern die künftige Entwicklung ihrer Heimatgemeinde ein echtes Anliegen ist. Für Bürgermeister Josef Nöckler ist diese aktive Stimmung ein wichtiges Zeichen: „Das Interesse und die vielen Wortmeldungen zeigen klar, wie stark der Wunsch nach Mitgestaltung ist. Ein solcher Prozess gelingt nur gemeinsam – und genau darauf setzen wir.“


Ein Programm für die nächsten zehn Jahre


Mit „Sand in Taufers 2035“ erarbeitet die Gemeinde ein umfassendes Entwicklungsprogramm, das als langfristiges Planungsinstrument für das kommende Jahrzehnt dient. Es definiert die langfristige Ausrichtung in Bereichen wie Wohnen, Mobilität, Nutzung von Freiräumen, Erreichbarkeit, Tourismus und allgemeiner Lebensqualität. Das Vorhaben lehnt sich an die strategische Landesplanung an, etwa an den Klimaplan Südtirol 2040 und den Landesmobilitätsplan und soll eine nachhaltige und zugleich realistische Zukunftsstrategie formulieren – entwickelt auf Basis fachlicher Expertisen und lokaler Erfahrungswerte.


Gemeindeentwicklung als Gemeinschaftsprojekt


Ein besonderer Fokus liegt auf der breiten Beteiligung der Bevölkerung. Neben den Bürgerinnen und Bürgern werden auch Vereine, Verbände und weitere lokale Akteure aktiv eingebunden. Bürgermeister Nöckler betont: „Die Menschen vor Ort wissen am besten, wo Herausforderungen liegen und wo Chancen entstehen. Dieses Wissen wollen wir nutzen.“

Dabei macht er jedoch deutlich, dass der Prozess trotz Offenheit klare Rahmenbedingungen hat: „Es geht nicht darum, Wunschlisten zu erfüllen, sondern um eine tragfähige Entwicklung, die zur Gemeinde und zu den Vorgaben des Landes passt.“


Der Prozess beginnt: analysieren, mitreden, Richtung geben


In der ersten Projektphase wird der Ist-Zustand umfassend analysiert – sowohl durch Fachleute als auch durch die Bevölkerung. Dazu hat die Gemeinde eine digitale und analoge Ideenbox eingerichtet, in der alle Interessierten Vorschläge und Beobachtungen hinterlassen können.


In Papierform: Ideenbox am Bürgerschalter, Rathaus

Online: https://www.surveyhero.com/c/Ideenbox-GEPSandinTaufers&nbsp

oder mittels QR CodeIdeenbox


In den kommenden Wochen startet außerdem eine breit angelegte Bürgerbefragung, bei der die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Einschätzungen zur aktuellen Situation abgeben und so aktiv am weiteren Weg der Gemeinde mitarbeiten können.


Nach Abschluss der Analyse folgt die programmatische Phase, in der konkrete Ziele für die nächsten Jahre formuliert werden. Die Bevölkerung bleibt während des gesamten Prozesses eng eingebunden.


„Jetzt geht’s richtig los“

"Wir haben einen starken Start hingelegt“, resümiert Bürgermeister Nöckler. „Jetzt freue ich mich auf intensive und konstruktive Monate, in denen wir gemeinsam festlegen, wie unser Sand in Taufers im Jahr 2035 aussehen soll.“


27.11.2025